Ältere Beschäftigte tragen mit ihren Stärken zum Erfolg eines Unternehmens bei. Mit dem demografischen Wandel steigt der Anteil älterer Mitarbeitender in den Betrieben zunehmend. Gute Gründe für Unternehmen, ältere Beschäftigte mit ihren Bedürfnissen mehr in den Fokus zu rücken, um wertvolle Fachkräfte zu halten. Wie Sie das erreichen können, zeigt dieser INQA-Kurzcheck. Er gibt einen Überblick über Ansätze und Maßnahmen, wie Sie Ihren Betrieb alternsgerecht aufstellen können. Wie beginnt man? Am besten mit einer Bestandsaufnahme. Denn wenn Sie wissen, wie Ihr Betrieb aufgestellt ist und welche Herausforderungen auf Sie zukommen, können Sie frühzeitig passende Maßnahmen umsetzen. Für die Bestandsaufnahme gibt es drei etablierte Instrumente, die Sie anwenden können. Zusammen ergeben sie ein ganzheitliches Bild. Altersstrukturanalyse: Aus den Personaldaten der Belegschaft erfassen Sie die Altersstruktur in Ihrem Betrieb und können etwa die Personalentwicklung entsprechend gestalten oder zukünftige Personalprobleme identifizieren. Qualifikationsbedarfsanalyse: Damit ermitteln Sie den aktuellen Qualifikationsstatus im Betrieb. Sie sehen, welchen Bedarf und welche Anforderungen es wo gibt und wie die Beschäftigten aufgestellt sind und ggf. weiterqualifiziert werden sollten. Alternskritische Beurteilung: Diese baut auf der gesetzlich verpflichtenden Gefährdungsbeurteilung auf, die Sie freiwillig um eine alternskritische Betrachtung erweitern können. So erfassen Sie die Beanspruchungssituation für die älteren Beschäftigten, finden Ursachen für deren Belastungen und können effizientere Arbeitsplätze schaffen.