Ausbildungsreport 2025

Ausbildungsreport 2025

Wie erleben Auszubildende ihre Bewerbungsverfahren?

Anhand welcher Kriterien entscheiden sie sich für ihren Ausbildungsbetrieb?

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Lage auf dem Ausbildungsmarkt Schwerpunkt: Erfahrungen im Bewerbungsprozess und Finanzierbarkeit von Ausbildung Der Weg zum Ausbildungsplatz Strategien und Erfahrungen erfolgreicher Ausbildungssuchender Finanzierbarkeit von Ausbildung Ergebnisse zur Ausbildungsqualität Fachliche Qualität der Ausbildung Einhalten des Ausbildungsplans Verrichtung von ausbildungsfremden Tätigkeiten Ausbildungsnachweis Fachliche Anleitung und Betreuung durch den die Ausbilder in Die fachliche Qualität der Ausbildung im Betrieb Die fachliche Qualität der Ausbildung in der Berufsschule Ausbildungszeiten und Überstunden Regelmäßigkeit von Überstunden Freizeitausgleich oder Bezahlung von Überstunden Wöchentliche Ausbildungszeit Anrechnung des Berufsschulunterrichts auf die Ausbildungszeit Blickpunkt Jugendarbeitsschutzgesetz Ausbildungsvergütung Persönliche Beurteilungen der Ausbildungsqualität Zufriedenheit mit der Ausbildung Zufriedenheit durch Interessenvertretung Zufriedenheit durch Übernahme Unzufriedenheit durch psychische und körperliche Belastungen Berufswahl und Zufriedenheit Ausbildungsabbruch Fast jeder fünfte junge Mensch ist ohne abgeschlossene Berufsausbildung insgesamt sind es 2,9 Millionen in der Altersgruppe der 20- bis 34-Jährigen. Die Ausbildungslosigkeit verharrt damit auf einem traurigen Höchststand. Diesen jungen Menschen droht deutlich häufiger ein Arbeitsleben, das durch Niedriglöhne und prekäre Beschäftigungsbedingungen geprägt ist. Es bleibt unverständlich: Die Arbeitgeber klagen einerseits über einen zunehmenden Fachkräftemangel. Andererseits warten viele junge Menschen vergeblich darauf, die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Doch selbst wer den Einstieg in eine Ausbildung schafft, erreicht nicht immer einen Abschluss. Die Ausbildungsabbrüche haben einen erneuten Rekordstand erreicht, drei von zehn Auszubildenden lösen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig auf. Die Gründe sind vielfältig: Eine unzureichende Berufsorientierung, andere Vorstellungen vom Ausbildungsberuf oder schlechte Ausbildungsbedingungen, wie z.B. regelmäßige Überstunden. Auch diese Entwicklung muss dringend gestoppt werden! Ausbildungsmarkt: Keine Besserung in Sicht Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist leicht zurückgegangen. Dabei hatte sich der Ausbildungsmarkt zuvor nicht einmal von der Corona-Delle erholt. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 486.700 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Um den Stand vor der Pandemie zu erreichen, fehlen mittlerweile über 38.000 Ausbildungsverträge. Dies ist auch eine Folge der immer weiter sinkenden Ausbildungsbeteiligung der Arbeitgeber: Nur noch 18,8 Prozent der Betriebe bilden aus ein neuer trauriger Tiefststand. Wer keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhält und in einer Region mit angespanntem Ausbildungsmarkt lebt, kann über die von den Gewerkschaften erkämpfte Ausbildungsgarantie Unterstützung erhalten. Erste Auswertungen deuten darauf hin, dass z.B. die außerbetrieblichen Ausbildungsplätze tatsächlich genutzt werden. Junge Menschen fallen so nicht durchs Raster, sondern haben die Chance auf einen vollqualifizierenden Berufsabschluss. Leider müssen DGB und DGB-Jugend aber festhalten: Die Potenziale der Ausbildungsgarantie werden noch nicht komplett ausgeschöpft. Sie greift in viel zu wenigen Regionen und für viel zu wenige Ausbildungslose. Zuversichtlich stimmt uns, dass Bremen mit dem Ausbildungsfonds ein Instrument geschaffen hat, das die Ausbildungskosten unter ausbildenden wie nicht-ausbildenden Betrieben fairer verteilt. So werden Anreize geschaffen, mehr betriebliche Ausbildungsangebote zu schaffen. Mit Freude sehen wir, dass dieses Leuchtturm-Projekt schon heute über die Bremer Landesgrenzen hinausstrahlt. Für diesen Ausbildungsreport wurden zwischen September 2024 und Mai 2025 insgesamt 9.090 Auszubildende 5befragt. Die überwiegende Mehrheit von ihnen (71,6%) ist mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Dennoch zeigt sich erneut, dass keinesfalls alles rund läuft: 62,8 Prozent gaben an, dass sie von ihrer Ausbildungsvergütung weniger gut oder sogar gar nicht selbstständig leben können ein dramatischer Anstieg von fast 6 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2020. Schwerpunktthema sind in diesem Jahr Zugangsvoraussetzungen und Hürden. Wie erleben Auszubildende ihre Bewerbungsverfahren? Anhand welcher Kriterien entscheiden sie sich für ihren Ausbildungsbetrieb? Die Ergebnisse zeigen: Die größte Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche leisten Freund innen und die eigene Familie. Die Ausbildungsmarktlage wird für Ausbildungsinteressierte häufig als sehr positiv dargestellt. Trotzdem haben viele der Befragten die Erfahrung gemacht, dass sie gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden. Eine gute Erreichbarkeit war den befragten Auszubildenden bei der Auswahl ihres Ausbildungsbetriebs am wichtigsten

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