Informationsverhalten bei der Studien- und Berufsausbildungswahl

Dieser Bericht thematisiert das Informationsverhalten von Studienberechtigten

im Rahmen der Studien- und Berufsausbildungswahl.

Die Ergebnisse dieses Berichtes basieren auf zwei standardisierten Befragungen...

Publikation öffnen

Informationsquellen für die Studien- und Berufsausbildungswahl. Tätigkeit ein halbes Jahr nach Schulabschluss und Informationsquellen. Informationsstand ein halbes Jahr vor Schulabschluss. Informationsverhalten bei der Studien- und Berufsausbildungswahl Informationsbeginn über Studien- und Ausbildungsalternativen. Dieser Bericht thematisiert das Informationsverhalten von Studienberechtigten im Rahmen der Studien- und Berufsausbildungswahl. Die Ergebnisse dieses Berichtes basieren auf zwei vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten standardisierten Befragungen der Studienberechtigten des Schulabschlussjahrganges 2012. Die Schüler(innen) wurden ein erstes Mal ein halbes Jahr vor dem Erlangen der Hochschulzugangsberechtigung über ihre Ausbildungsund Studienabsichten mittels Fragebogen schriftlich befragt. Ein halbes Jahr nach Schulabschluss wurden die Studienberechtigten im Dezember 2012 im Rahmen einer zweiten schriftlichen Befragung gebeten, zu ihren Ausbildungs-/Studienentscheidungen Auskunft zu geben. Es handelt sich um eine auf Bundes- und Landesebene1 sowie nach Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife repräsentative Stichprobe von Personen, die im Schuljahr 2011/12 an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen die Hochschulzugangsberechtigung erwerben wollten bzw. inzwischen erworben haben. Im Zeitvergleich frühzeitiger Beginn der Studien- und Berufsausbildungsorientierung Ein halbes Jahr bevor die Schüler(innen) ihre Hochschulzugangsberechtigung erwerben, haben 95 Prozent der Studienberechtigten damit begonnen, Informationen zur Studien- und Berufsausbildungswahl zu sammeln. Insgesamt informieren sich 17 Prozent der Studienberechtigten des Jahres 2012 vor dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe/berufsbildende Schule über in Frage kommende Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten. Weitere 40 Prozent geben an, zu Beginn der gymnasialen Oberstufe/berufsbildenden Schule mit der Informationssuche begonnen zu haben. Ein etwa ebenso hoher Anteil der Studienberechtigten fängt im letzten Schuljahr an, Informationen über mögliche nachschulische Qualifizierungen zu sammeln (39%) und fünf Prozent haben sich ein halbes Jahr vor Schulabschluss noch nicht konkret über ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informiert. Im Vergleich zu zuvor befragten Studienberechtigtenkohorten setzt die Phase der aktiven Informationsbeschaffung bei den Studienberechtigten des Jahres 2012 häufiger frühzeitiger, d.h. spätestens zu Beginn der gymnasialen Oberstufe/berufsbildenden Schule ein (57% vs. 52% in 2010 vs. 45% in 2008 vs. 53% in 2006). Internetportale zur Studien- und Berufswahl und persönliche Gespräche sind besonders hilfreiche Informationswege für die Studien- und Berufsausbildungswahl Um sich für die Studien- und Berufsausbildungswahl vorzubereiten, nutzen die angehenden Studienberechtigten am häufigsten Onlinemedien, wie z.B. Internetportale zur Studien- und Berufsausbildungswahl (90%) sowie Homepages von Hochschulen/Betrieben (88%), aber auch Informationsmaterialien in Form von Printmedien, z.B. Flyer und Broschüren (88%). Etwa acht von zehn Schüler(inne)n ziehen Bücher/Zeitschriften sowie Informationsveranstaltungen (jeweils 82%) zur Vorbereitung auf die anstehende Bildungsentscheidung heran. Besonders häufig werden von den Schüler(inne)n auch persönliche Gespräche (77%) und Praktika (69%) als Wege zur Beschaffung von Informationen zur Studien- und Berufswahl genannt. Von den genutzten Informationswegen schätzen die angehenden Studienberechtigten den Ertrag von Internetportalen zur Studien- und Berufswahl (72%), persönlichen Gesprächen (71%) und Homepages von Hochschulen und Betrieben (68%) am häufigsten als hoch ein. Am seltensten beurteilen die Studienberechtigten Internet-Netzwerke, Blogs oder Foren als hilfreich: Nur 24 Prozent der Nutzer(innen) ...

Publikation öffnen