Emissionen von Druckern und Kopierern

Diese Stellungnahme enthält eine Übersicht

zu Emissionen von Druckern und Kopierern sowie Tonerstäuben...

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Emissionen von Druckern und Kopierern am Arbeitsplatz Diese Stellungnahme enthält eine Übersicht zu Emissionen von Druckern und Kopierern sowie Tonerstäuben am Arbeits­ platz. Es wird der derzeitige Kenntnisstand zu möglichen aus diesen Emissionen resultierenden gesundheitlichen Wirkungen beschrieben. Eine mögliche Krebs erregende Wirkung durch in die tiefen Atemwege gelangte unlösliche Feinstäube wird im Hinblick auf die Risikoabschätzung als entscheidend angesehen. Die Belastungsdaten an Büroarbeitsplätzen weisen darauf hin, dass ein mögliches Risiko im derzeit akzeptablen Bereich liegt und zusätzliche Schutzmaßnahmen in der Regel nicht ergriffen werden müssen. Durch individuelle Arbeitsschutzmaßnahmen lässt sich auch für Servicetechniker und Recyclingbetriebe die Belastung auf das derzeit akzeptable Niveau reduzieren. Zur Wirkung von Emissionen von Druckern und Kopierern sowie von Tonerstäuben auf den Menschen liegen nur wenige Untersuchungen vor. Zunächst werden Erfahrungen in den Blick genommen, bei denen Menschen gegenüber Tonerstaub exponiert waren. Eine epidemiologische Querschnittsstudie mit tonerexponierten Industriearbeitern und Servicetechnikern ergab keine Zusammenhänge zwischen Tonerexposition und gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Bereich der Lungen, was allerdings auch auf methodische Schwächen des gewählten Studiendesigns zurückzuführen sein könnte (Nakadate et al. 2006). Über den Beginn einer Kohortenstudie mit 803 exponierten Beschäftigten einer Tonerfabrik in Japan berichten Terunuma et al. (2009) und Kitamura et al. (2009). Die bisherigen Ergebnisse deuten auf eine leichte Überhäufigkeit subjektiver Atemwegsbeschwerden bei den Exponierten hin. Weitere Untersuchungen der Kohorte müssen abgewartet werden. Einzelne ärztliche Fallberichte zeigen, dass es offenbar Personen gibt, deren Atemtrakt bei einem Toner-Provokationstest, also durch eine gezielte Exposition mit anstei­ genden Tonerstaubkonzentrationen, messbar überempfindlich reagiert ...

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