Gefährliche Produkte (Infos zur Produktsicherheit)

Diese Infos zur Produktsicherheit sollen die zuständigen Marktaufsichtsbehörden

insbesondere bei der Durchführung von Maßnahmen

gemäß § 25 i.V.m. § 29 des Produktsicherheitsgesetzes unterstützen...

Publikation öffnen

Informationen zur Produktsicherheit. Die vorliegenden Informationen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zur Produktsicherheit sollen die zuständigen Marktaufsichtsbehörden insbesondere bei der Durchführung von Maßnahmen gemäß § 25 in Verbindung mit § 29 des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) unterstützen. Darüber hinaus dient die vorliegende Schrift dem Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Marktüberwachungsbehörden und der BAuA. Tödliche Arbeitsunfälle. Mit der Ausgabe 2017 der Reihe ''Gefährliche Produkte - Informationen zur Produktsicherheit'' unterrichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) über die Auswertung der Daten zur Produktsicherheit, von denen sie insbesondere während des Jahres 2016 Kenntnis erhalten hat. Im Jahr 2016 wurden im GRAS?/?RAPEX-System aus Deutschland insgesamt 369 Meldungen über gefährliche Produkte an die Europäische Kommission übermittelt. Von diesen Meldungen wurden 311 als RAPEX-Meldungen (Rapid Exchange of Information System) im Sinne von Art. 12 der Richtlinie über die allgemeine Produktsicherheit (2001?/?95?/?EG) validiert. In die folgenden Auswertungen fließen alle 311 RAPEXMeldungen und 25 Meldungen nach Art. 11 (2001?/?95?/?EG) (Risiko kleiner ''ernst'') ein. Auch im Jahr 2016 ist ein Anstieg bei den veröffentlichten Produktinformationen zu verzeichnen (Abb. 1.1): Die BAuA machte unter www.produktsicherheitsportal.de bzw. www.rueckrufe.de 190 Produktwarnungen und -rückrufe bekannt, die ihr über die Business Application der Europäischen Kommission oder über das Produktsicherheitsportal durch die verantwortlichen Wirtschaftsakteure gemeldet bzw. die durch die BAuA recherchiert wurden. 90 Mal meldeten meist Privatpersonen, aber auch Unternehmen über ICSMS (internet-supported information and communication system for the pan-European market surveillance of technical products), das internetgestützte Informations- und Kommunikationssystem für die paneuropäische Marktüberwachung, Produkte bei den Marktüberwachungsbehörden. 47 Meldungen über gefährliche Produkte gingen unmittelbar im Informationszentrum der BAuA ein und wurden in der Regel an die zuständigen Behörden weitergeleitet ...

Publikation öffnen