GDA-Orgacheck (Arbeitsschutz mit Methode)

Der GDA-ORGAcheck ist ein Angebot vor allem für kleine und mittlere Unternehmen,

weil er zentrale Organisationspflichten des Arbeitsschutzes

für die Umsetzung im Betrieb kompakt und leicht verständlich aufbereitet...

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GDA-ORGAcheck Arbeitsschutz mit Methode zahlt sich aus Kompetenz: Arbeitsschutzkompetenz bedeutet, eine Person kann eine Arbeitsaufgabe mit ihren fachlichen, persönlichen, sozialen und methodischen Fähigkeiten erfolgreich, sicher und gesundheitsgerecht im Arbeitsalltag umsetzen. Diese Kompetenz umfasst auch die Fähigkeit der Übernahme von Verantwortung und Selbstständigkeit in der gestellten Arbeitsschutzaufgabe. Pflichtenübertragung: Der Unternehmer kann Teile der Unternehmerpflichten im Arbeitsschutz übertragen. Die Übertragung von Teilen der Unternehmerpflichten ist schriftlich durch den Unternehmer und die Person, auf die übertragen wurde, zu bestätigen. Diese Pflichtenübertragung muss auch die Übertragung ausreichender Befugnisse beinhalten. Die Übertragung hat zur Folge, dass die Person, der eine Pflicht übertragen wurde, eigenverantwortlich für die Einhaltung der Pflicht sorgen muss. Regelbetreuung: Hat ein Betrieb mehr als 10 Beschäftigte und nimmt er nicht am alternativen Betreuungsmodell/Unternehmermodell teil (siehe Stichwort), ist der Betrieb nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und der DGUV Vorschrift 2 verpflichtet, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung zu bestellen. Diese vollständige Betreuung durch den Betriebsarzt und die Fachkräfte für Arbeitssicherheit heißt Regelbetreuung. Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Gesamtbetreuung setzt sich aus der Grundbetreuung und der betriebsspezifischen Betreuung zusammen. Entsprechend der betrieblichen Erfordernisse müssen die Betriebe die Aufgaben der Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit unter Mitwirkung des Betriebs- bzw. Personalrats ermitteln, aufteilen und mit ihnen schriftlich vereinbaren. Sie sind verpflichtet, sich hierbei vom Betriebsarzt und von der Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten zu lassen. Sicherheitsbeauftragte: Der Arbeitgeber hat Sicherheitsbeauftrage schriftlich zu bestellen, wenn er mehr als 20 Beschäftigte hat. Sie handeln in einem für sie überschaubaren Betriebsbereich, z.B. einer Abteilung, einen Produktionsbereich, in dem sie sich auskennen und in dem sie auch bei den übrigen Beschäftigten bekannt und anerkannt sind. Sie haben die Aufgabe, die im Betrieb für den Arbeitsschutz verantwortlichen Personen direkt am Arbeitsplatz zu unterstützen, indem sie auf sicherheitsund gesundheitsgerechtes Verhalten unter Kollegen hinwirken. Sicherheitsbeauftragte tragen keine Verantwortung für den betrieblichen Arbeitsschutz. Daraus ergibt sich, dass Personen mit Führungsverantwortung, z.B. Meister, Vorarbeiter, nicht zu Sicherheitsbeauftragten bestellt werden sollten. Unternehmerpflichten: In einem Unternehmen mit Führungskräften kann der Unternehmer seine Pflichten teilweise an betriebliche Vorgesetzte delegieren (Pflichtenübertragung). Er kann sich seiner Verantwortung jedoch niemals vollständig entledigen. Im Arbeitsschutz bleibt ihm die Führungsverantwortung (Organisations- und Aufsichtspflicht) immer erhalten, denn sie ist unauflösbar mit seinem Direktionsrecht verbunden. 1. Verantwortung und Aufgabenübertragung 2. Kontrolle der Arbeitsschutzaufgaben und -pflichten 3. Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung, Arbeitsschutzausschuss 4. Qualifikation für den Arbeitsschutz 5. Organisation und Durchführung der Gefährdungsbeurteilung 6. Unterweisung der Beschäftigten 7. Behördliche Auflagen 8. Rechtsvorschriften im Arbeitsschutz 9. Beauftragte und Interessenvertretung 10. Kommunikation und Verbesserung 11. Arbeitsmedizinische Vorsorge 12. Planung und Beschaffung 13. Fremdfirmen und Lieferanten 14. Zeitarbeitnehmer und befristet Beschäftigte 15. Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen ...

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