Benzingutschein Info Nr. 2

Mit der Rechnung an den Arbeitgeber tilgt der Arbeitgeber eine vom Arbeitnehmer

im eigenem Namen des Arbeitnehmers begründete Verbindlichkeit.

Der Arbeitgeber ist nicht Vertragspartner der Tankstelle...

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Benzingutscheine an Arbeitnehmer ihm ausgestellten Benzingutschein eine solche Tankkarte, hat die Zuwendung Bargeldcharakter. Bei Steuersparmodell Fehler vermeiden UTA-Tankkarte Finanzverwaltung regelt Einzelfälle Die Finanzverwaltung hat sich eingehend mit der lohnsteuerrechtlichen Behandlung von Benzingutscheinen befasst und sich auf eine bundeseinheitliche Anwendung geeignet. Vor kurzem hat die Oberfinanzdirektion Hannover anhand einzelner Beispielfälle aufgezeigt, wie die Finanzverwaltung bestimmte, in der Praxis vorkommende Sachverhalte bewertet. Rahmenvereinbarung und Kundenkarte Der Arbeitgeber gibt Benzingutscheine aus, auf denen Art und Menge des Krafstoffs genau bezeichnet sind. Der Arbeitnehmer löst diesen Gutschein bei der auf dem Gutschein angegebenen Tankstelle ein. Mit dieser Tankstelle hat der Arbeitgeber eine Rahmenvereinbarung über die Einlösung von Kraftstoffgutscheinen abgeschlossen. Laut dieser Vereinbarung erfolgt die Abrechnung über die eingelösten Gutscheine mittels einer in der Tankstelle verbleibenden Kundenkarte des Arbeitgebers. Bei dem Beispielfall liegen die Voraussetzungen für die Annahme eines Sachbezugs und der Berücksichtigung der 44-Euro-Freigrenze vor. Die Abrechnung über eine Kundenkarte des Arbeitgebers ist unschädlich, da diese im vorliegenden Fall bei der Tankstelle verbleibt und daher keine Zahlungsfunktion für den Arbeitnehmer hat. Überlässt hingegen der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer neben einem von Der Arbeitgeber erstellt Tankgutscheine mit einer konkret bezeichneten Ware und Menge ohne einen anzurechnenden Betrag oder Höchstbetrag und verteilt sie an seine Arbeitnehmer. In einer Mitarbeiterinformation hierzu heißt es: ''Sie erhalten von Ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit, monatlich einen Sachwert in Höhe des Geldwertes von maximal 40Euro einzulösen. Bitte akzeptieren Sie auch zu Ihrem Vorteil, dass auf dem monatlichen Gutschein eine Menge an Krafstoff steht, die bedingt durch die Tagespreise den Gesamtwert von 40Euro pro Monat übersteigen kann. Tanken Sie nur die Menge, die zum Geldwert von 40Euro führt.'' Die Gutscheine werden nicht bei der Tankstelle eingereicht. Der Arbeitnehmer tankt dagegen mit einer UTATankkarte des Arbeitgebers, die er nur nach Ausgabe des Gutscheins verwenden darf. Die Rechnung erfolgt an den Arbeitgeber. Tanken darf der Arbeitnehmer mit dieser Tankkarte nur, wenn er einen Gutschein vom Arbeitgebr erhalten hat. Mit der Rechnung an den Arbeitgeber tilgt der Arbeitgeber eine vom Arbeitnehmer im eigenem Namen des Arbeitnehmers begründete Verbindlichkeit. Der Arbeitgeber ist nicht Vertragspartner der Tankstelle. Hier liegt somit eine Barlohnzahlung vor, auf die die Freigrenze nicht anzuwenden ist. Die zusätzliche Begrenzung des Gutscheins in Verbindung mit der Mitarbeiterinformation auf einen Höchstbetrag hat im vorliegenden Fall keinen Einfluss auf das Ergebnis, da unabhängig von der ebenfalls schädlichen Zusatzvereinbarung bereits aufgrund der dem Arbeitnehmer überlassenen Tankkarte Barlohn vorliegt. UTA Tankkarte mit Bescheinigung Der Arbeitgeber ermöglicht seinen Arbeitnehmern monatlich aufgrund einer Vereinbarung eine bestimmte Menge an Kraftstoff mittels Tankkarten die auf den Arbeitgeber lauten, im Namen und auf Rechnung des Arbeitgebers zu tanken. Neben der Tankkarte erhalten die Mitarbeiter eine Bescheinigung, mit welcher sie den Nachweis erbringen, dass im Namen und für Rechnung des Arbeitgebers getankt wird. Der Arbeitnehmer ist angewiesen, neben der Tankkarte die Bescheinigung vorzulegen. Dies ist auf der Bescheinigung zu dokumentieren. Die Vorlage der Bescheinigung ist nicht auf eine bestimmte Tankstelle beschränkt. Die Handhabung wird zusätzlich schriftlich zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern vereinbart. Der Kraftstoff wird durch den Verkäufer direkt mit dem Arbeitgeber abgerechnet. Da die Tankkarte hier die Funktion einer Firmenkreditkarte hat, hat die Zuwendung auch in diesem Fall Bargeldcharakter, so dass kein Sachbezug angenommen werden kann. Die bei der Tankstelle vom Arbeitnehmer vorzulegende Bescheinigung führt zu keiner abweichenden Beurteilung. Erhielte der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber Bargeld und eine Bescheinigung, dass er im Namen und für Rechnung des Arbeitgebers tankt, wäre auch kein Sachbezug anzunehmen. Rechnung über den Gutscheinwert. Im Besipielsfall tankt der Arbeitnehmer 51,70 Liter für 55,27Euro. Davon werden 27,13 Liter für 29,00Euro mittels des Gutscheines beim Arbeitgeber abgerechnet. Den Restbetrag von 26,27Euro zahlt der Arbeitnehmer selbst. Bei einem vom Arbeitgeber ausgegebenen Gutschein handelt es sich nur dann um einen Sachbezug, wenn dieser zum Bezug einer bestimmten, der Art und Menge nach konkret bezeichneten Ware oder Dienstleistung bei einem Dritten berechtigt. Im vorliegenden Beispiellfall ist auf den vom Arbeigeber ausgegebenen Gutscheinen weder der Art noch der Menge nach die Ware konkret bezeichnet. Darüber hinaus ist der ausgegebene Gutschein offensichtllich auf einen Höchstbetrag begrenzt, denn die Tankstelle rechnet mit dem Arbeigeber nur die Krafstoffmenge bis zu einem Betrag von 29Euro ab. Den übersteigenden Betrag muss der Arbeitnehmer selbst tragen. Der Gutschein hat hier somit die Funktion eines Zahlungsmittels. Der Arbeitgeber wendet Barlohn zu. Die Freigrenze von 44Euro im Monat ist nicht anwendbar. Blanko Gutschein Der Arbeitgeber gibt seinem Arbeitnehmer einen von der Tankstelle erstellten blanko Tankgutschein aus. Art und Menge des Kraftstoffs werden von der Tankstelle erst bei Einlösung des Gutscheines eingetragen. Der Arbeitgeber erhält von der Tankstelle eine ...

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