Wirtschaftlichkeit von Gesundheit und Sicherheit

Diese Broschüre widmet sich der wirtschaftlichen Komponente

des Themas Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit...

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Wirtschaftlichkeit von Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit Strahlungsarmer Monitor? Mobbing? Geräuschemissionen? Umgang mit Gefahrsto?en? Stress? Arbeitszeitmodelle? Sie haben eine Frage zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit? Neue Arbeitswelt mit neuen Chancen Chancen und Risiken für Gesundheit und Sicherheit Wirtschaftlichkeit von Gesundheit und Sicherheit Wie man sich einen Überblick über Kosten und Nutzen verscha?t Anforderungen für die Zukunft Untersuchungskosten Arbeitsunfähigkeit verlorene Arbeitsstunden individuellen Risikofaktoren Evaluationskosten z.B. für Begleitforschung Arbeitsunfällen/Berufskrankheiten Absentismus Kosten für Planungs- und Durchführungspersonal sinkende Gesundheitsvorsorge- und Krankenversicherungskosten Gemeinkosten etwa für Nutzung betrieblicher Einrichtungen, Geräte erhöhte Produktivität negative Nebene?ekte, wie z.T. steigende Arbeitsunfähigkeit auf erhöhte Lebenserwartung grund von Krankheitsfrüherkennungen, Unfällen beim Fitnesssport volkswirtschaftlich: steigende Gesundheits-/Krankheitskosten aufgrund erhöhter Lebenserwartung Nicht monetarisierbare Kosten Nicht monetarisierbarer Nutzen (zeitweise) Be?ndensbeeinträchtigungen z.B. im Rahmen von verbesserte(s)/gesteigerte(s) Raucherentwöhnungsprogrammen oder Ernährungsumstellung Zusatzbelastung für das Personal, das für die Programmeinführung zuständig ist Arbeitsmoral /Motivation Arbeitszufriedenheit Betriebsklima/Wohlbe?nden Kommunikation Kompetenzen zur Stressbewältigung Vermeidung von Störungen im Produktionsablauf und von Erlösausfällen Vermeidung von Konventionalstrafen, Sicherung des Vertrauens und der Kundenzufriedenheit Vermeidung oder zumindest Verminderung von Umsatz- und Gewinnausfällen Verminderung von Absentismus und dadurch Möglichkeit der Verkleinerung von Personalpu?ern verringerte Notwendigkeit der Vorsorge vor Betriebsstörungen, Förderung der Kontinuität des Produktionsprozesses mehr Planbarkeit und Termintreue Verhinderung übermäßiger Fluktuation und damit Vermeidung zusätzlichen Aufwandes für die Einarbeitung Höhere Produktivität Vermeidung von: Überforderungserleben geringer Präsenz, Einsatzbereitschaft, Leistungsbereitschaft geringer Arbeitszufriedenheit geringer Motivation suboptimalen Kommunikationsprozessen im Unternehmen schlechter Zusammenarbeit und Mobbing Bessere Leistungs- und Prozessqualität Steigerung der Standards der Produkt- und Prozessqualität durch die Verringerung von Ausschuss und Nacharbeit Kontinuität der Leistungserstellung belastungsfreierer Umgang mit Kunden Förderung eigenständiger Sicherheits- und Verantwortungsphilosophie Stärkung der Eigenverantwortung schärft den Blick der Mitarbeiter für verbesserte und störungsfreie Produktion und Innovation Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ? Reduzierung von verzichtbaren Personalpu?ern und Personalkapazitäten Bei verringerten Pu?ern wird die zuverlässige Einsatzfähigkeit der verbleibenden Mitarbeiter immer wichtiger Um das dafür notwendige Instrumentarium zu scha?en, sind operationalisierbare Erfolgskriterien und eine optimierende Steuerungslogik erforderlich Wie man sich einen Überblick über Kosten und Nutzen verscha?t Der erste Schritt: die Gefährdungsanalyse Wer etwas für die Gesundheit und Sicherheit im Betrieb tun möchte, muss sich zunächst einen Überblick über den Ist-Zustand verscha?en. In Großunternehmen sind dazu häu?g komplexe Systeme der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Gesundheitsmanagements installiert, die eng mit dem Personal-Controlling zusammenarbeiten. Dieser Aufwand ist für kleinere Unternehmen meist zu groß, und spezielle Steuerungsdaten für diesen Bereich fehlen. Dennoch ist es auf relativ einfachem Wege möglich, sich einen fundierten Eindruck zu verscha?en. Dem dient die so genannte Gefährdungsanalyse, die nach dem Arbeitsschutzgesetz jeder Arbeitgeber in seinem Betrieb durchführen muss. Dabei reicht es dem Gesetzgeber selbstverständlich nicht, mögliche Risiken vom Arbeitgeber nur au?isten zu lassen, er erwartet von ihm auch, dass er ›zielgerichtet und wirkungsvoll› Maßnahmen zur Ausschließung dieser Gefährdungen ergreift und dies auch dokumentiert. Viele Arbeitgeber, vor allem in KMU, sehen in der Gefährdungsanalyse eine lästige, zeitraubende und arbeitsintensive P?icht - und leider sehen die Gefährdungsanalysen nicht selten entsprechend aus bzw. werden erst gar nicht erstellt. Beides hat negative Konsequenzen für Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten und damit auch für die Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen hingegen, die sich ernsthaft mit der Gefährdungsanalyse beschäftigen, erhalten ein fundiertes Risikobild des Betriebs, sind so in der Lage Schwachstellen aufzudecken und können diese konkret und e?ektiv angehen - mit allen positiven E?ekten für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit ...

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