Familienreport (Leistungen, Wirkungen, Trends)

Der Familienreport informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien in Deutschland und stellt die Vorhaben,

Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar.

Er enthält die neusten Zahlen und Daten zu den Familienformen

und eine umfassende Darstellung von Leistungen, Wirkungen und Trends rund um Familie und Familienpolitik...

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Familien sind in Bewegung! Manches hat sich seit dem letzten Fami lienreport 2014 verändert. Ein Beispiel ist die positive Entwicklung der Geburtenrate: Sie beträgt für das Jahr 2015 inzwischen 1,5 Kinder pro Frau - zuletzt gab es diesen Wert 1982 in der Bundesrepublik. Die Familienpolitik hält Schritt. In dieser Legislaturperiode haben wir wichtige familienbezogene Leistungen erhöht und verbessert, die Betreuungsinfrastruktur ausgebaut, den Mutterschutz auf die Höhe der Zeit gebracht und die Unterstützung für Alleinerziehende ausgebaut. Mit der Ehe für alle, der Erhöhung des Kinderzuschlags und dem ausge weiteten Unterhaltsvorschuss sind wir weitere wichtige Schritte gegangen. Den langen Aufgabenkatalog aus dem Koalitionsvertrag haben wir mehr als erfüllt. Eine gute Familienpolitik hält die Familien und ihre Bedürfnisse im Blick. Eine moderne Famili enpolitik passt sich an die sich verändernden Lebenswünsche und -wirklichkeiten von Familien an und setzt gute Rahmenbedingungen für die Zukunft. Die Politik steht mit dieser wichtigen Aufgabe nicht allein da. Arbeitgeber und Sozialpartner sind ebenfalls gefordert, ihren Teil dazu beizutragen, dass berufstätige Eltern gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Fami lie und Beruf vorfinden. Dafür braucht es verlässliche Daten und Erkenntnisse. Der Familienreport 2017 gibt einen fun dierten Einblick, wie es Familien geht und was sie brauchen. Und er zeigt: Es bleibt eine der wichtigsten Aufgaben, ein gutes Aufwachsen für alle Kinder zu sichern und faire Chancen für alle Familien zu schaffen. Durch Angebote wie das Elterngeld und ElterngeldPlus und gute Kinderbetreuung entspricht die Familienpolitik der Nachfrage vieler Mütter nach mehr existenzsichernder Erwerbstätigkeit, der Väter nach mehr Zeit und aller Familienmitglieder nach mehr gemeinsamer Zeit. Das kommt besonders den Kindern zugute. Verantwortung für Kinder ist in vielen Familien ein Thema, wenn sich Eltern trennen. Um beide Elternteile in dieser schwierigen Phase dabei zu stärken, gemeinsame Lösungen zu finden und sie in ihrer neuen Lebenssituation besser zu unterstützen, muss sich künftig noch einiges ändern. Ein weiteres großes Zukunftsthema ist die Digitalisierung. Sie gehört zum Alltag der Familien mit vielen Chancen, aber auch mit Herausforderungen. Eine gute Familienpolitik kann die Familien gezielt unterstützen, die Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen und die Risiken besser zu bewältigen. Familienleben in Deutschland. Familie als zentraler Lebensbereich. Kinder in Familien. Alleinerziehende. Familien mit Migrationshintergrund. Kinderwünsche in Deutschland. Geburten in Deutschland. Kinderlosigkeit in Deutschland. Eheschließungen. Ehescheidungen. Einkommensverteilung zwischen Familienhaushalten und Haushalten ohne Kinder. Erwerbseinkommen eines Hauptverdieners als größte Einkommensquelle der Familien. Armutsrisiken von Familien. Familienleistungen im Überblick. Chancengerechtes Aufwachsen für alle Kinder. Wohlergehen und Teilhabechancen von Kindern. Zielgerichtete Unterstützungen für Familien. Notwendigkeit wirkungsorientierter Weiterentwicklung familienbezogener Leistungen. Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf für Mütter und Väter Wunsch und Wirklichkeit. Zehn Jahre Elterngeld, zwei Jahre ElterngeldPlus: Paradigmenwechsel. Müttererwerbstätigkeit steigt seit Einführung des Elterngelds. Erwerbstätigkeit alleinerziehender Mütter. Väter wollen (mehr) Zeit mit der Familie verbringen. Kinder möchten Zeit mit beiden Elternteilen verbringen. Partnerschaftlich erziehen nach Trennung und Scheidung. Vom ElterngeldPlus zur Familienarbeitszeit mit Familiengeld. NEUE Vereinbarkeit - Familienfreundlichkeit in der Unternehmenskultur. Arbeitszeitwünsche und Arbeitszeitrealitäten. Familien erwarten Unterstützung durch die Familienpolitik. Der Familienreport 2017 informiert auf Grundlage aktueller Daten, wissenschaftlicher Studien und repräsentativer Bevölkerungsbefragungen über Einstellungen und Lebenslagen der Fami lien in Deutschland und die Maßnahmen, mit denen Familienpolitik die Familien unterstützt. 1) Die Lebensform Familie wird hochgeschätzt - Vielfalt wird anerkannt. Das erste Kapitel ''Familienleben in Deutschland'' zeigt, in welchen Formen die von den Menschen als wich tigster Lebensbereich betrachtete Familie gelebt wird. Die Familienform der verheirateten Eltern mit Kindern ist nach wie vor am weitesten verbreitet (5,5 Mio.). Deutlich zugenom men haben die nichtehelichen Lebensgemeinschaften, deren Anzahl sich in den vergangen 20 Jahren auf 843.000 fast verdoppelt hat. Die Anzahl der Alleinerziehenden ist ebenfalls deutlich größer als Anfang der 90er-Jahre und liegt seit einigen Jahren bei rund 1,6 Millionen. Im Jahr 2015 wuchsen 2,3 der insge samt 13 Millionen Kinder bei nur einem Elternteil auf. Die Zahl der Scheidungen nimmt seit einigen Jahren ab, während die Zahl der Eheschließungen steigt. Jede dritte Familie mit minderjährigen Kindern hat einen Migrationshintergrund, zunehmend aus dem nichteuropäischen Ausland. Die Ehe für alle ist möglich geworden, Unterschiede werden gesellschaftlich akzeptiert. Deutlich gestiegen ist die Geburtenrate, die im Jahr 2015 mit 1,5 Kindern je Frau im Ver gleich der letzten 25 Jahre einen Höchststand erreicht hat. Drei Viertel der Kinder wachsen mit mindestens einem Geschwisterkind auf. Die realisierten Kinderzahlen bleiben immer noch stärker als in anderen Ländern hinter den Kinderwünschen zurück. Eltern im Alter zwischen 40 und 49 Jahren finden durchschnittlich 2,2 Kinder ideal, tatsächlich haben sie im Durchschnitt 1,9 Kinder. 2) Den meisten Familien geht es wirtschaftlich gut, aber nicht alle nehmen an der Entwicklung des Wohlstands chancengerecht teil. Das zweite Kapitel stellt die wirtschaftliche Lage von Familien und die Wirkung staatlicher Leistungen dar. Die Mehrheit der Familien empfin det ihre wirtschaftliche Lage heute als gut oder sogar sehr gut. Tatsächlich sind die durch schnittlichen (bedarfsgewichteten) Pro-Kopf-Einkommen von Familien zwischen 2004 und 2014 um knapp 23 Prozent gestiegen. Allerdings liegt das Armutsrisiko von Kindern je nach Datenquelle zwischen 14,6 und 21,1 Prozent. 44 Prozent der Haushalte von Alleinerziehenden sind armutsgefährdet. Ihr Armutsrisiko ist mehr als viermal so hoch wie bei Paarfamilien mit einem oder zwei Kin dern. Auch Familien mit drei und mehr Kindern sind mit 25 Prozent überdurchschnittlich von Armut bedroht. Der nach Herkunftsländern veränderte Zuschnitt der Migration vergrößert das Risikopotenzial seit einigen Jahren. Fehlende oder geringe Erwerbstätigkeit der Eltern ist die wesentliche Ursache für Armuts gefährdung, Transferabhängigkeit und prekäre Lebenslagen. So haben in Familien, in denen kein Elternteil erwerbstätig ist, die Kinder ein Armutsrisiko von 64 Prozent, verfügt der Haushalt über ein Einkommen aus einer Vollzeittätigkeit, liegt das Armutsrisiko bei 15 Prozent. Gibt es ein zweites Einkommen zumindest aus einer Teilzeittätigkeit, sind nur noch 5 Prozent armutsgefährdet. Der wesentliche Teil des Familieneinkommens wird in den meisten Familien in Deutsch land durch den Vater erwirtschaftet, die Mutter verdient hinzu. Diese ungleiche Einkom menserzielung kann zu einem Armutsrisiko werden, wenn der Hauptverdiener ausfällt. Teilen sich Eltern die familiären Aufgaben und den Umfang der Erwerbsarbeit, fördert das kurz- und langfristig die wirtschaftliche Stabilität der Familie. Wesentliche Voraussetzung für eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit beider Elternteile ist die Kindertagesbetreuung. Die staatlichen Mittel, die dafür zur Verfügung gestellt werden, sind zwischen 2006 und 2015 von etwas mehr als 11 Milliarden Euro auf knapp 24,6 Mrd. Euro gestiegen. 3) Die Chancen der Kinder sind ungleich verteilt - von Angeboten und Leistungen profitieren sie nicht gleichermaßen. Kapitel III. richtet den Fokus auf die Chancen von Kindern, insbe sondere aus Familien mit geringen Einkommen. Es zeigt zum Beispiel, dass Kinder aus solchen Familien deutlich seltener an Sportangeboten, musikalischer Früherziehung, künstlerischen Aktivitäten oder sonstigen Eltern-Kind-Gruppen teilnehmen als Kinder aus Familien mit mehr Einkommen. Insbesondere für diese Kinder ist eine verlässliche und gute Kinderbetreuung aus zwei Gründen wichtig: Ihre Inanspruchnahme hat positive Effekte auf die Entwicklung und das Wohlergehen von Kindern und sie ermöglicht den Eltern Erwerbstätigkeit und damit Einkommen. Damit die Betreuungskette nicht mit der Einschulung abreißt, sollte ein Rechtsanspruch auf Schulkindbetreuung eingeführt werden. Um den Betreuungsbedarf für die bis zwölfjäh rigen zu decken, müssen mindestens 280.000 neue Plätze geschaffen werden. Zusätzlich müssen die Betreuungszeiten einer ähnlich hohen Anzahl bestehender Plätze (275.000) erweitert werden. Zur Verringerung von Armutsrisiken für Familien hat die Bundesregierung auch die finanzi elle Unterstützung erhöht - beim Kindergeld, beim Kinderzuschlag, beim steuerlichen Ent lastungsbetrag für Alleinerziehende und beim Unterhaltsvorschuss kam es zu deutlichen Verbesserungen. Sie tragen dazu bei, Armutsrisiken zu reduzieren. Eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der Chancen von Kindern aus Familien mit kleinen Einkommen kann in der Weiterentwicklung des Kindergeldes liegen. So könnten Familien mit kleinen Einkom men ein höheres Kindergeld erhalten, das sich mit zunehmendem eigenen Einkommen der Familie reduziert. 70 Prozent der Bevölkerung halten es für einen guten Vorschlag, das Kindergeld für Familien zu erhöhen, in denen die Eltern nur wenig verdienen. 4) Mütter und Väter wollen heute Beruf und Familie partnerschaftlich leben und das auch im Falle einer Trennung oder Scheidung. Kinder wollen, dass beide Elternteile erwerbstätig sind und gleich oder ähnlich viel Zeit für die Familie haben. Kapitel IV. ''Partnerschaftlichkeit Wunsch und Wirklichkeit'' thematisiert den zentralen Trend hin zur mehr gelebten und gewünschten Partnerschaftlichkeit in den Familien, der mit der Einführung des Eltern gelds und dem Ausbau der Betreuungsplätze für kleine Kinder befördert wurde. Zentrale Indikatoren für diesen Trend sind die steigende Müttererwerbstätigkeit sowie die steigende Beteiligung der Väter an Elterngeld und Elternzeit. Seit der Einführung des Elterngelds stieg die Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kindern im Alter zwischen zwei und drei Jah ren von 42 auf 58 Prozent, vor allem bei Tätigkeiten im mittleren und hohen Teilzeitumfang. Der Anteil der Väter, die in Elternzeit gehen, ist seit 2006 von 3,5 auf 35 Prozent gestiegen. Mittlerweile wünscht sich mehr als die Hälfte aller Väter, den gleichen oder sogar den größeren Teil der Kinderbetreuung zu übernehmen. Viele Kinder wünschen sich eine gerechtere Aufteilung der Erwerbs- und Familienaufgaben zwischen den Elternteilen. Kinder, die mit Eltern aufwachsen, die beide vollzeitnah arbeiten, sehen Mütter und Väter gleichermaßen als Bezugspersonen. Jedoch fallen Wunsch und Wirklichkeit bei der partnerschaftlichen Aufgabenteilung noch stark auseinander. Mütter haben den Wunsch, häufiger und mit mehr Stunden erwerbstä tig zu sein, Väter möchten ihre Arbeitszeit reduzieren und mehr Zeit mit der Familie ver bringen. Den Wunsch nach Partnerschaftlichkeit gibt es auch nach Trennung und Scheidung. 51 Prozent der Trennungseltern wünschen sich eine annähernd gleichmäßige Aufteilung bei der Kinderbetreuung. Dabei würde jeder zweite Vater gern mehr Betreuungsaufgaben übernehmen im Vergleich zu der aktuellen Aufteilung, 42 Prozent der Mütter würden sich hingegen eine Verringerung des eigenen Anteils an der Betreuung wünschen. 5) Unternehmen bewegen sich ebenfalls: in Richtung partnerschaftliche Vereinbarkeit. Kapitel V. ''NEUE Vereinbarkeit - Familienfreundlichkeit in der Unternehmenskultur'' lenkt die Perspektive auf die Unternehmen, die mit einer familienfreundlichen Personalpolitik die Vereinbarkeit wesentlich unterstützen können. Die NEUE Vereinbarkeit zielt auf die Modernisierung der Arbeitskultur hin zu einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung für Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen, die Beschäftigten mehr Optionen bei der Lebens- und Arbeitszeitgestaltung gibt. Dabei kommt es darauf an, die Wünsche der Beschäftigten mit den betrieblichen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Mittler weile bekunden acht von zehn Unternehmen die Wichtigkeit einer vereinbarkeitsbewuss ten Personalpolitik. Andererseits zeigen Befragungen, dass aus Sicht der Beschäftigten noch viel zu tun ist. Dabei können die Unternehmen mit wirksamer Vereinbarkeitspolitik nach aktuellen Studien erhebliche Renditen erzielen. Gerade weil sich die Bedeutung von Familienfreund lichkeit angesichts des Fachkräftemangels für Unternehmen erhöht, gibt es weiteren Entwicklungsbedarf. Personalverantwortliche erwarten, dass in Zukunft noch mehr Väter als heutzutage vereinbarkeitsfördernde Maßnahmen in Anspruch nehmen wollen. 6) Die Digitalisierung hat Familien längst erreicht - mit Risiken, aber noch mehr Chancen. Kapitel VI. befasst sich mit der Bedeutung der Digitalisierung für die Familien. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf den Potenzialen und Herausforderungen, die die zunehmenden Möglichkeiten des mobilen Arbeitens/Homeoffice für die Vereinbarkeit mit sich bringen. 90 Prozent der Beschäftigten, die zumindest zeitweise im Homeoffice tätig sind, sagen, dass das Arbeiten von zu Hause aus die Vereinbarkeit erleichtere. Ein Hauptgrund dafür ist, dass Wegezeiten zum Arbeitsplatz wegfallen. Durchschnittlich können Eltern pro Woche 4,4 Stunden Wegezeiten sparen, die sie zum größten Teil mit der Familie verbringen. Das größte Hindernis für die umfassende Nutzung orts- und zeitflexiblen Arbeitens liegt in der Umsetzung in den Unternehmen: Die Nachfrage der Beschäftigten übersteigt aktuell das Angebot der Arbeitgeber. Die Familie ist ein Schlüssel für einen umfassenden Ansatz zur Stärkung digitaler Kompetenzen, denn Eltern müssen nicht nur Schritt halten mit der eigenen Mediennutzung, sondern gleichzeitig Wege finden, ihre Kinder im Umgang mit digitalen Technologien zu unterstützen. 7) Investitionen in Betreuungsinfrastruktur und gezielte familienbezogene Leistungen zahlen sich vielfältig aus. Kapitel 7 stellt dar, dass sich Investitionen in Infrastrukturen für Familien volkswirtschaftlich lohnen. Sie haben positive gesamtwirtschaftliche, fiskalische und vertei lungspolitische Effekte. Deutlich wird dies insbesondere beim Ausbau des staatlichen Kin derbetreuungsangebots. So sorgt die Nachmittagsbetreuung von Schulanfängerinnen und -anfängern dafür, dass mehr als 11 Prozent der Mütter, die vor der Einschulung ihres Kindes nicht berufstätig waren, eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Mütter, die bereits zuvor einer Erwerbstätigkeit nachgingen, weiten ihre Arbeitszeit um durchschnittlich 2,5 Stunden pro Woche aus. Zwar werden die öffentlichen Haushalte durch einmalige Investitionen und laufende Betriebskosten für Kinderbetreuung belastet. Doch gleichzeitig werden durch Beschäfti gungs- und Lohneffekte Steuereinnahmen sowie Sozialabgaben gesteigert und die Ausga ben für Sozialleistungen reduziert. Die langfristigen Mehreinnahmen durch Investitionen in Kitas und Ganztagsschulen überwiegen die Kosten bei Weitem. 8) Familien erwarten eine Politik, die ihren Wünschen und Bedarfen entspricht. Kapitel VIII. ''Die Sicht der Bevölkerung'' legt dar, was die breite Mehrheit der Familien an Unterstüt zung durch die Familienpolitik erwartet. Ganz oben auf der familienpolitischen Aufgaben liste steht die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 71 Prozent der Bevöl kerung erwarten diesbezügliche Unterstützung, wobei nicht nur der Staat, sondern auch Unternehmen und Gewerkschaften gefragt sind. 61 Prozent der Eltern sind der Auffas sung, der Staat sollte die Voraussetzungen dafür verbessern, dass beide Partner gleicher maßen berufstätig sein können. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, mehr Möglichkeiten, im Homeoffice zu arbeiten, und bessere Betreuungsmöglichkeiten für kleinere Kinder und Schulkinder ...

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