DGUV-Statistiken für die Praxis

Aktuelle Zahlen und Zeitreihen aus der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung...

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Unternehmen, geleistete Arbeitsstunden und Vollarbeiter Unternehmen, geleistete Arbeitsstunden und Vollarbeiter Einrichtungen und Versicherte in der Schüler-Unfallversicherung Unternehmen nach Betriebsgrößen Vollarbeiter Schüler nach Bereich und Berufsgenossenschaft Meldepflichtige Unfälle Arbeits- und Wegeunfälle Schul- und Schulwegunfälle Arbeits- und Wegeunfallraten Schul- und Schulwegunfallraten Arbeitsunfälle nach Bereich und Berufsgenossenschaft Schulunfälle nach Bundesländern Wegeunfälle nach Bereich und Berufsgenossenschaft Schulwegunfälle nach Bundesländern Neue Unfallrenten Neue Arbeits- und Wegeunfallrenten Neue Schul- und Schulwegunfallrenten Raten der neuen Arbeits- und Wegeunfallrenten Raten der neuen Schul- und Schulwegunfallrenten Neue Arbeitsunfallrenten nach Bereich und Berufsgenossenschaft Neue Schulunfallrenten nach Bundesländern Neue Wegeunfallrenten nach Bereich und Berufsgenossenschaft Neue Schulwegunfallrenten nach Bundesländern Tödliche Unfälle Tödliche Arbeits- und Wegeunfälle Tödliche Schul- und Schulwegunfälle Tödliche Arbeitsunfälle nach Bereich und Berufsgenossenschaft Tödliche Wegeunfälle nach Bereich und Berufsgenossenschaft Tödliche Schülerunfälle nach Bundesländern Berufskrankheiten Berufskrankheiten gemäß Anlage 1 zur BKV Berufskrankheiten gem. Anlage zur BKVO der ehem. DDR Entschiedene Fälle Berufskrankheiten im Überblick Berufskrankheiten nach BK-Recht der ehemaligen DDR Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit nach Art der Berufskrankheit Anerkannte Berufskrankheiten nach Art der Berufskrankheit Neue Berufskrankheitenrenten nach Art der Berufskrankheit Todesfälle infolge BK nach Art der Berufskrankheit Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit nach Bereich und Berufsgenossenschaft Anerkannte Berufskrankheiten nach Bereich und Berufsgenossenschaft Neue Berufskrankheitenrenten nach Bereich und Berufsgenossenschaft Berufskrankheiten im langjährigen Verlauf Rentenbestand Beitrag Der Beitragsberechnung der gewerblichen Wirtschaft zu Grunde gelegtes Arbeitsentgelt bzw. Versicherungssumme Von den Unternehmern der gewerblichen Wirtschaft ­aufzubringendes Umlagesoll (Beitragsvolumen) Umlagebeiträge der Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände Aufwendungen Entschädigungsleistungen Heilbehandlung Renten Prävention Schulungsarbeit des UV-Trägers in der Schüler-Unfall­versicherung Sicherheitsbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit Ersthelfer Geleistete Arbeitsstunden Meldepflichtige Arbeitsunfälle im Betrieb nach Betriebsgröße je 1.000 Vollarbeiter Meldepflichtige Arbeits- und Schulunfälle je 1.000 Vollarbeiter bzw. Schüler Meldepflichtige Wege- und Schulwegunfälle je 1.000 gew. Versicherungsverhältnisse bzw. Schüler Neue Arbeitsunfall- und Schulunfallrenten je 1.000 ­Vollarbeiter bzw. Schüler Neue Wegeunfall- und Schulwegunfallrenten je 1.000 gew. Versicherungsverhältnisse bzw. Schüler Tödliche Arbeits-, Wege- und Schülerunfälle Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit Anerkannte Berufskrankheiten Neue Berufskrankheitenrenten Rentenbestand Entwicklung des Rentenbestandes Steuerungskosten für Prävention Aufwendungen für Entschädigungsleistungen Beratungen Beanstandungen Personal der Prävention Ausgewählte Aktivitäten der Prävention Aus- und Fortbildungsveranstaltungen Teilnehmer an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen Seit 1969 erscheint das vorliegende Taschenbuch jährlich (bis 1991 unter dem Titel Arbeitsunfallstatistik für die Praxis und darauffolgend bis 2006 unter der Überschrift BG-Statistiken für die Praxis) mit einer Auswahl der wichtigsten Zahlen aus den Statistiken der gewerblichen Berufsgenossenschaften, diese sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in der gewerblichen Wirtschaft und damit für drei Viertel der gesetzlich gegen Arbeitsunfall Versicherten zuständig. Infolge der Fusion zur Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vom 1. Juni 2007, siehe unten, werden ab dem Berichtsjahr 2007 die Zahlen der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand gemeinsam unter dem Titel DGUV-Statistiken für die Praxis veröffentlicht. Das Taschenbuch enthält ausgewählte Angaben zum Versicherungsumfang, und zwar zu Unternehmen, Arbeitsstunden und Vollarbeitern in der Allgemeinen Unfallversicherung sowie Einrichtungen und Versicherte in der Schüler-Unfallversicherung. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt jedoch bei den Unfall- und Berufskrankheitenzahlen: Neben den meldepflichtigen und tödlichen Arbeits-, Wege-, Schul- und Schulwegunfällen sowie den neuen Unfallrenten enthält dieses Taschenbuch ein Verzeichnis aller Berufskrankheiten, die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit, der anerkannten Berufskrankheiten, darunter der neuen Berufskrankheitenrenten sowie der Todesfälle auf Grund von Berufskrankheiten. Nicht zuletzt wird ein Gesamtüberblick über alle im Berichtsjahr entschiedenen Feststellungsverfahren zum Berufskrankheitengeschehen gegeben. Die Berufskrankheitenzahlen werden außerdem aufgegliedert nach den einzelnen Krankheiten oder Krankheitsgruppen. Daten zum Rentenbestand sind im vorliegenden Taschenbuch ebenfalls enthalten. Das von den Unternehmern in der gewerblichen Wirtschaft aufzubringende Beitragsvolumen (Umlagesoll), der Beitragssatz und die Umlagebeiträge der Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände werden darüber hinaus ebenso wie die Aufwendungen für Entschädigungsleistungen, insbesondere Heilbehandlung und Renten sowie die Steuerungskosten für Prävention, inkl. ausgewählter Angaben zu den Aktivitäten der Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand dargestellt. Die Zeitreihen beginnen wegen Änderungen der statistischen Erfassung in der Regel ab 1986. Einbeziehung der neuen Bundesländer Ab 01.01.1991 sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (z.T. neu gegründet) auch für die neuen Bundesländer zuständig, somit fallen die absoluten Zahlen der Jahre ab 1991 deutlich höher aus. Außerdem ist bei der Interpretation der Anzahl und Rate der neuen Renten und der Todesfälle folgender statistischer Effekt zu berücksichtigen: Die Zeitdauer für die Unfallermittlung - vor allem bei den Todesfällen - und für die Rehabilitation, die mit stationärer Behandlung und ggf. Umschulung einen erheblichen Zeitraum in Anspruch nehmen kann, führt generell zu einer Verschiebung des Feststellungszeitpunkts für einen großen Teil dieser Fälle in Folgejahre. Für die neuen Bundesländer wurde dieser Effekt 1991 und z.T. auch 1992 statistisch noch nicht durch Fälle aus Vorjahren kompensiert. Seit 1993 haben sich jedoch die entsprechenden Raten deutlich stabilisiert. Bis Ende 1991 galt in den neuen Bundesländern noch das Berufskrankheitenrecht der ehemaligen DDR mit einer eigenen Berufskrankheitenliste. Auch nach 1991 können Berufskrankheiten noch nach dieser Liste entschädigt werden, sofern der Eintritt der Erkrankung vor dem 01.01.1992 liegt und die Anzeige auf Verdacht der Berufskrankheit bis Ende 1993 erfolgt ist. Einführung der europäischen Einheitswährung Euro Seit Einführung des Euro zum 1. Januar 2001 werden alle Beträge in Euro gemeldet. Um einen Vergleich mit den Vorjahren zu erleichtern, wurden Beträge vor dem Jahr 2001 in umgerechnet, wobei der Umrechnungsfaktor von 1,95583 für 1 zugrunde gelegt wurde. Fusion zur Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Am 01.06.2007 fusionierten der Dachverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften mit dem Dachverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand zur Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Begriffsdefinitionen Meldepflichtiger Unfall: Arbeits- oder Wegeunfall, der zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder zum Tod führt. Schul- oder Schulwegunfall, der zur Inanspruchnahme ärztlicher Behandlung oder zum Tod führt. Neue Unfallrente: Unfälle mit so schweren Folgen, dass es im Berichtsjahr erstmals zu einer Entschädigung in Form einer Rente bzw. Abfindung oder zur Zahlung von Sterbegeld gekommen ist. Tödlicher Unfall: Die statistische Erfassung erfolgt seit 1994, wenn der Tod im Berichtsjahr innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall eingetreten ist. Bis 1993 wurde die erstmalige Feststellung von Sterbegeld oder Hinterbliebenenrente gezählt. Bei einigen Berufskrankheiten müssen neben den medizinischen Merkmalen und der Feststellung der beruflichen Verursachung auch besondere versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein, z.B. die Aufgabe der schädigenden Tätigkeit oder die besondere Schwere oder Rückfälligkeit der Erkrankung. Sind nur letztere nicht erfüllt, so wird zwar die Berufskrankheit im juristischen Sinne nicht anerkannt, es werden jedoch ggf. im Rahmen von § 3 BKV umfangreiche Leistungen der Prävention und der Rehabilitation erbracht. Neue Berufskrankheitenrenten: Diejenigen anerkannten Berufskrankheiten, bei denen die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Entschädigung in Form einer Rente oder Sterbegeld im Berichtsjahr erstmals festgestellt wurden. Vollarbeiter (-Richtwert): Größe, die zur Berechnung von Arbeitsunfallraten verwendet wird, ein Vollarbeiter entspricht der durchschnittlich von einer vollbeschäftigten Person im produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich tatsächlich geleisteten Arbeitsstundenzahl pro Jahr, der Vollarbeiter-Richtwert spiegelt damit die durchschnittliche Expositionszeit eines Vollbeschäftigten gegenüber Arbeitsunfällen wider. Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit: Alle bei den gewerblichen Berufsgenossenshaften (BGen) und Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand (UVTöH) eingegangenen Verdachtsanzeigen von Versicherten, Krankenkassen, Unternehmern oder anderen Stellen, unabhängig davon, ob sich dieser Verdacht bestätigt. Versicherungsverhältnisse: Jedes nach SGB VII begründete Versicherungsverhältnis, wobei bei einer Person Mehrfachversicherung vorliegen kann. Gewichtet nach der unterschiedlichen Zahl der zurückgelegten Wege bei verschiedenartigen Versicherungsverhältnissen erfolgt eine Verwendung als Bezugsgröße für Wegeunfallhäufigkeiten, da jede versicherte Tätigkeit ein eigenes Wegeunfallrisiko mit sich bringt. Anerkannte Berufskrankheiten: Diejenigen Fälle unter den Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit, bei denen sich im Feststellungsverfahren bestätigt hat, dass tatsächlich eine Berufskrankheit vorliegt. Umlagesoll: Überschuss der Aufwendungen der gewerblichen Berufsgenossenschaften über ihre Erträge, der nach Abschluss des Berichtsjahres auf die Unternehmer in der gewerblichen Wirtschaft umgelegt wird. Der verwendete Schul-Begriff umfasst Kindertagesbetreuung, allgemein bildende und berufliche Schulen sowie Hochschulen. Analog dazu werden dabei auch die Bezeichnungen für Versicherte (Schüler) und Unfälle (Schüler-, Schul- und Schulwegunfall) umfassend verwendet. Umlagebeitrag: Überschuss der Aufwendungen der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand über ihre Erträge, der durch den jährlichen Haushaltsplan festgestellt und mittels Beitragsverfahren auf die versicherten Gebietskörperschaften und bezeichnete Unternehmen umgelegt wird. Entschädigungsleistungen: Alle Dienst-, Sach- und Barleistungen an Verletzte, Erkrankte und Hinterbliebene. Steuerungskosten für Prävention: Die Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand erlassen als autonomes Satzungsrecht Unfallverhütungsvorschriften, die in den Unternehmen einzuhalten sind. Hier werden nur die Steuerungskosten der Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand ausgewiesen. Die Durchführungskosten in den Unternehmen werden statistisch nicht erfasst, machen jedoch mit Sicherheit ein Vielfaches aus ...

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